Eiweißpräparate zum Muskelaufbau nicht nötig |
| Geschrieben von: Dein-Gesundheitsmanager | |
| Montag, den 17. Januar 2011 um 18:28 Uhr | |
Eiweißpräparate nicht nötig...Unser Körper hat ein genetisches Grundkonzept, das für jeden individuell festlegt, wieviel Muskelmasse er als ausgewachsener Mensch ohne gezieltes Muskeltraining haben wird. Werde nach individuellem Bedarf, ausreichend Eiweiß mit der Nahrung zugeführt, erreiche der Mensch seine genetisch programmierte und individuell festgelegte Muskelmasse. Unser Organismus ist so ausgelegt, dass er eine bestimmte Zusammensetzung von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten in der Nahrung braucht. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat zur optimalen Verteilung der Nahrungsbestandteile klare Empfehlungen ausgesprochen. Je höher die körperliche Aktiviät bzw. je intensiver das körperliche Training, desto höher ist der Grundumsatz zuzüglich des Arbeitsumsatzes in kcal, eines Menschen (s. Kalorienbedarfberechnung). Durch die Muskelaktivität wird der Zellstoffwechsel angeregt wird und die Zellkraftwerke (Mitochondrien) verbrauchen mehr Energie, die als kcal zugeführt wurde, um ATP herzustellen. Weiterhin steigt durch Aktivität bzw. Training die Muskelmasse (Muskelzellen mit Mitochondrien) und damit steigt der Kaloriengrundumsatz, da dieser von der Muskulatur und vom Körpergewicht abhänig ist. Mehr Muskulatur mit mehr Muskelzellen und den darin enthaltenen Zellkraftwerken (Mitochondrien) verbraucht also mehr Energie, die als kcal zugeführt wurde. Werden allgemein weniger kcal zugeführt als der Körper benötigt, nimmt man an Körpergewicht ab. Werden aber mehr kcal zugeführt als der Körper benötigt, nimmt das Körpergewicht durch Vergrößerung des Fettdepots zu. Wird nun mehr Eiweiß zugeführt als der natürliche Bedarf es verlange, werden die überschüssigen kcal des Eiweißes genau so in Fettdepots gespeichert, wie zuviel kcal durch zuviel Kohlenhydrate oder durch zuviel Nahrungsfette. Wenn allgemein weniger kcal an Energie zugeführt werden, als der Körper an Energie benötigt, werden zunächst die Energiespeicher (Glykogenspeicher) in Leber und Muskel entleert und dann zur Deckung des Energiebedarfs, neben den Fettsdepots, natürlich auch die Muskelmasse abgebaut und zur Energiegewinnung herangezogen (s. Hungerstoffwechsel). Wenn dem Körper auf Dauer weniger kcal an Energie zugeführt werden, verlangsamen sich natürlich auch die Stoffwechselprozesse der Körperzellen. Der Körper spart an aufwendigen Zellstoffwechselprozessen und der Kaloriengrundbedarf sinkt. Außerdem nimmt bei abnehmender Muskelmasse auch der Kaloriengrundbedarf weiter ab, da der Grundbedarf vom Körpergewicht abhängig ist und die Muskulatur einen Großteil ausmacht. Die Muskulatur ist nämlich der größte Energieverbraucher des Körpers. Natürlich nimmt bei abnehmender Muskelmasse auch der Arbeitsumsatz ab, da weniger Muskelzellen auch weniger Energie bei Aktivität bzw. Training verbrauchen. Der Energiebedarf des Körpers und insbesondere der Eiweißbedarf des Körpers, selbst bei intensivem Ausdauer- und Kraftsport (s. Energiebereitstellung zur Muskelarbeit), könne mit ausgewogener Mischkost (s. Vollkorn) gedeckt werden, so Peil vom Institut für Sporternährung in Bad Nauheim. Die durchschnittliche Eiweißaufnahme eines Menschen in Deutschland liege zwischen 1,2 g und 1,4 g pro kg Körpergewicht, so Peil. Laut Peil seien mehr als 2 g Eiweiß auch für Sportler sicherlich nicht nötig (s. Eiweißbedarf für Sportler). In der Kraftsportszene gehe man üblicherweise von ganz anderen Annahmen, was die Eiweißzufuhr betreffe, aus. Aus Berichten und Interview´s mit dem Bodybuilder Markus Rühl z.B. gehe hervor, dass Rühl in intensiven Trainingsphasen bis zu 5 g Eiweiß pro kg Körpergewicht zu sich genommen habe. Zu bedenken ist aber auf jeden Fall, dass zuviel Eiweiß, das dem Körper zugeführt wird, Nierenschäden verursachen kann.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. März 2011 um 18:11 Uhr |
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