| Geschrieben von: Dein-Gesundheitsmanager |
| Montag, den 24. Januar 2011 um 17:56 Uhr |
 Im Britischen Ärzteblatt forderten Infektiologen die Internet-Reiseagenturen auf, die Reisenden auf mögliche Infektionen bei Reisen hinzuweisen. Die britischen Infektiologen hätten sogar die Politik aufgefordert, die Internet-Reiseagenturen zur Aufklärung über Reise infektionen zu verpflichten. Da oft Last-Minute- Reisen gebucht werden, fehlt oft die Zeit für eine gründliche Reisevorbereitung. Malariainfektion bei SpontanreisenAnlass des Aufrufs der Infektiologen, waren drei Malariainfektionen von Reisenden, die aus Gambia zurückkehrten. Die drei Reisenden, die sich mit Malaria infierten, hatten alle beim selben Internet-Reiseanbierter gebucht. Die Reisenden nach Gambia hätten nicht gewusst, dass Gambia zu den Hochrisikogebieten für Malaria gehört. Die Reisenden hätten daraufhin natürlich keine Malariaprophylaxe betrieben und seien nach der Reise schwer erkrankt. Das westafrikanische Land Gambia ist das führende Land im Hinblick auf erworbene Malarian infektionen. 2009 hätten sich 72 Malariaerkrankte von insgesamt 341 Malariaerkrankungen alleine in Gambia infiziert. In Deutschland seien 2009 drei Menschen an einer Malariainfektion gestorben. Ursache der Malarian infektionen sei oft die Unwissenheit über das Reiseziel mit seinen möglichen Risiken und/oder die nicht getroffenen Reisevorkehrungen inclusive reisemedizinischer Beratung und Prophylaxe. Eine Spontanreise könne so unter Umständen zu einer tödlichen letzten Reise werden.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 24. Januar 2011 um 22:14 Uhr |