
Die
Techniker Krankenkasse (
TK) meldet aktuell, dass die
psychischen
Erkrankungen bei ihren
Versicherten weiter angestiegen seien. Dies hätte eine Auswertung der
Krankmeldungen der 3,5 Millionen
Versicherten für das Jahr 2010 ergeben. Die
Krankmeldungen durch sonstige
Erkrankungen, seien zurückgegangen und der Krankenstand für 2010 im Vergleich zu 2009 in etwa gleich geblieben.
Die
Krankmeldungen der
Versicherten der
TK im Jahr 2010, seien bei allen anderen
Erkrankungen, außer den
psychischen
Erkrankungen, zurückgegangen. Vor allem die Atemwegs
erkrankungen hätten sich deutlich vermindert. Aufgrund der Verschiebung der
Krankmeldungen in Richtung der
psychischen
Erkrankungen, sei der Krankenstand im Vergleich zu dem Jahr 2009 auf ähnlichem Niveau geblieben. So habe der Krankenstand der
Versicherten der
TK, im Jahr 2009 bei 3,32% und im Jahr 2010 bei 3,36% gelegen. Die
TK weist weiter darauf hin, dass es aus bundeslandabhängige Unterschiede bei der Anzahl der
Krankschreibungen gebe. Die geringsten
Krankschreibungen insgesamt, habe es im Jahr 2010 in Bundesland Baden-würtemberg, mit 9,9 Tagen im Schnitt, gegeben. Das Bundesland mit den meisten Krankheitstagen im Jahr 2010, von im Schnitt 15,5 Tagen, sei Mecklenburg-Vorpommern gewesen.
Im Ergebnis, zeige die Analyse der
TK womöglich in die Richtung mancher
Prognosen, die eine weiter deutliche Zunahme der
psychischen
Erkrankungen für die nächsten Jahre erwarten. Im Angesicht dieser Erwartungen, scheint es nur allzu klar, dass dringend Überlegungen zur Ursache und
Prävention von
psychischen
Erkrankungen stattfinden müssen. Die Ursachen müssen klar analysiert und formuliert werden und entsprechende Rahmenbedingungen, sei es persönlich, sozial, gesellschaftlich oder betrieblich, für die Menschen geschaffen werden. Wenn nichts grundlegendes passiere, könne das Erkrankungsbild der
Depression, die Volkskrankheit Nummer Eins werden.