| Geschrieben von: Dein-Gesundheitsmanager |
| Montag, den 19. Oktober 2009 um 10:10 Uhr |
 Regelmäßige sportliche Übungen unter Aufsicht haben bei Krebspatienten das Fatigue-Syndrom gelindert. Die Lebensqualität der Patienten habe sich jedoch nicht gebessert. Auch an der möglichen schicksalhaften Situation und der individuellen Prognose, könne Sport wenig ändern. Sport hat das Fatigue-Syndrom nach Chemotherapie gelindertDas Fatigue-Syndrom, eine allgemeine Abgeschlagenheit und Energiemangel, gehört zu den häufigsten und von vielen Patienten als besonders belastend empfundene Begleiterscheinungen einer Chemotherapie, wobei die Nebenwirkung im Einzelfall schwer von Symptomen der Krebserkrankung getrennt werden kann. Auch die psychosozialen Auswirkungen einer Krebsdiagnose können zum Fatigue-Syndrom beitragen. Die Folge sei meistens eine vermehrte körperliche Inaktivität, welche die Lebensqualität weiter einschränken könne. Sport könne dazu beitragen, dass sich die eigenen Aktivitäten nicht völlig einengten. Laut der Autoren trafen sich die Patienten dreimal in der Woche zum Training. Auf das Aufwärmen folgte ein intensives Muskeltraining und schließlich Übungen zur Verbesserung der kardiovaskulären Fitness. Eine weitere Übungseinheit war für Entspannungsübungen reserviert. Insgesamt verbrachten die Teilnehmer neun Stunden in der Woche im Fitnessraum. Lungenfunktion, Muskelkraft un die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit, wurden gesteigert. Auf die Symptome der Krebserkrankung oder der Chemotherapie wie Übelkeit, Schmerzen, Appetitlosigkeit oder Verdauungsprobleme hatten die Sport- und Entspannungsstunden dagegen keinen Einfluss und die Lebensqualität wurde insgesamt nicht verbessert. Es ist eben die Frage, in wie weit das Wohlbefinden steigt und interpretiert wird, wenn zwar die Leistungsfähigkeit und Körperkraft erhöht ist, aber weiterhin Übelkeit, Schmerzen, Verdauungsprobleme...usw. bestehen. Dennoch betrachten die Autoren die Übungen als eine nützliche und sinnvolle Ergänzung in der Betreuung von Krebskranken. Eine Untersuchung zur Teilnahme am Sport sei Voraussetzung. Die Frage drängt sich auf, ob die Patienten zu einem Training zu bewegen sein werden, wenn sie weiterhin unter den Symtomen leiden und sich im Ergebnis nichts ändern werde. Bild: © Stephanie-Hofschlaeger /PIXELIO´ www.pixelio.de Britisches Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b3410)
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. Januar 2011 um 13:14 Uhr |