Schlafstörungen erfordern Schlafhygiene

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Geschrieben von: Dein-Gesundheitsmanager   
Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 09:35 Uhr
SchlafViele Menschen leiden unter Schlafstörungen, die unterschiedlichen Ursachen haben. Sieht man mal von körperlichen Ursachen ab, fehlt bei der Mehrzahl der Menschen mit Schlafproblemen die Schlafhygiene.

Konsequenz und Disziplin beim zu Bett gehen

Unter Schlafhygiene versteht man Disziplin und Konsequenz im Umgang mit den Rahmenbedingungen des zu Bett gehens. Das Bett ist nur dazu da um darin zu schlafen. Kein Fernsehen im Schlafzimmer. Das Schlafzimmer ist kein Aufenthaltsraum. Das Schlafzimmer ist ein Ort, der der wichtigen täglichen Nachtruhe vorbehalten ist. Man sollte also nur ins Bett gehen, wenn man müde ist. Wer nicht müde ist, bleibt auf, bis er müde ist. Jedoch muss jeden Morgen zur gleichen Zeit aufgestanden werden, egal zu welcher Zeit man ins Bett gegangen ist. Dies erfordert die genannte Disziplin, gewöhnt aber den Organismus an die gleichen Zeiten und den gleichen Rhytmus. Das kann schon sein, dass man in einer Nacht wenig geschlafen hat und über Tag sehr müde ist. Aber am nächsten Abend fällt dann das zu Bett gehen leichter, weil der Organismus durch die Müdigkeit, das zu Bett gehen erleichtert.
Eine Schlafdauer von rund sieben Stunden im Schnitt sind nach aktuellen Erkenntnissen von Schlafforschern genug. Bei konsequenter Umsetzung der genannten Bedingungen wird sich der Schlaf möglicherweise etwas verkürzen, aber deutlich verbessern. Man muss sich Zeit geben bei der Umsetzung und etwas Geduld haben bis das neue Verhalten richtig eingeübt ist und sitzt. Schließlich erlernt man ein neues Schlafverhalten und ersetzt damit das alte Verhaltensmuster des zu Bett gehens. Das ist nichts anderes als eine Art der Verhaltenstherapie. Je nach Schwere des Falles braucht man mehr oder weniger Zeit, bis das neue Verhaltensmuster eingeübt ist und so eingebrannt ist, bis es auf Dauer sitzt. Im Fall der Schlafhygiene sind nach ein- bis zwei Wochen erste Umstellungen und Verbesserungen spürbar. Nach vier Wochen erkennt man schon sehr gut, dass man nicht mehr zu den alten Schlafgewohnheiten zurückkehren möchte und die neu erarbeitete Schlafhygiene beibehalten und weiter vertiefen möchte.
Quelle: u.a. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44425/http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44425/; aerzteblatt.de, 2011-01-25
Bild: ©sassi/PIXELIO´www.pixelio.de




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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 10:06 Uhr
 


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