Alter - Effekte des Sports in jedem Alter

Geschrieben von: Dein-Gesundheitsmanager   
Freitag, den 25. September 2009 um 10:27 Uhr

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Effekte des Sports in  "Jedem"  Alter

Trotz der nachgewiesenen positiven Wirkung auf die Gesundheit sind viel zu wenig Senioren körperlich aktiv !



Die Evidenz ist überwältigend, dass sportliche Betätigung bis ins höchste Alter gesundheitliche Vorteile bringt und zu einer Lebensverlängerung bei guter Lebensqualität führt.

Aber gerade Ältere sollten nicht nur an die Ausdauer denken, sondern auch Kraft und Koordination sowie eine ausgewogene Ernährung berücksichtigen. Diese Qualitäten nehmen im höheren Lebensalter mehr ab, als die Ausdauer und müssen speziell trainiert werden.

Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, verringert die Gefahr für einen Herzinfarkt, Schlaganfall, Typ-2-Diabetes sowie Brust- oder Darmkrebs und Demenz.

Außerdem kann Sport das Risiko für eine Osteoporose und Knochenbrüche senken, denn Sport erhöht die Knochendichte und verbessert das Reaktionsvermögen und die Koordinationsfähigkeit.

Bei Herzschwäche (Herzinsuffizienz) wirke leichtes körperliches Training stabilisierend auf den ganzen Organismus. Es werde ein Teufelskreis durchbrochen, der zuvor bei körperlicher Inaktivität, durch die verminderte Pumpleistung des Herzens, zu einer Minderversorgung der Organe geführt habe. Durch diese Minderversorgung seien Hormone ausgeschüttet worden, die sich wiederum negativ auf Herz, Nieren und Muskulatur, mit weiterem Muskelabbau, ausgewirkt hätten. Durch leichtes körperliches Training (nicht in der akuten Phase) könne dieser beschriebene Negativtrend durchbrochen werden.


Fazit


Am besten sei es natürlich ein ganzes Leben lang aktiv zu bleiben. Sich den
Bewegungsdrang eines Kindes bewahren
. Aber auch im höchsten Alter habe der Mensch noch Entwicklungspotential, das durch Training erschlossen werden könne. Und dies sei nicht gering. Man könne seine Maximalkraft noch über 100% steigern.  Betont werde,  dass Krafttraining genau  so wichtig sei wie Ausdauertraining.  Krafttraining wirke schützend auf die Herzkranzgefäße,  wie  Ausdauertraining. Durch die Kraftsteigerung und die Verbesserung der Koordination, schütze  Krafttraining aber  besser vor Stürzen als Ausdauertraining.



Radfahrer: Bildquelle: © Michael Bhrke/PIXELIO www.pixelio.de
Hanteln, Bildquelle:
© Rainer Sturm /PIXELIO www.pixelio.de

Textquelle: aus MMW-Fortschr. Med. Nr. 45 / 2008
u.
MMW-Fortschr. Med. Nr. 23 / 2007 (149. Jg.)





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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. Juni 2010 um 17:49 Uhr
 

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