Kaffee - der Vielkönner

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Geschrieben von: Dein-Gesundheitsmanager   
Freitag, den 20. Mai 2011 um 12:06 Uhr
KaffeebohnenKaffee enthält viele Inhaltsstoffe neben dem Koffein, deren Wirkungen auf den menschlichen Körper noch weitgehend unbekannt sind. Kaffee hat eine vielfältige  und  komplexe Wirkungsweise auf den Organismus. Es existieren zahlreiche Studien zu Kaffeekonsum und den positiven Effekten des Kaffee´s, auf den menschlichen Körper. Die Kaffeefrucht ist mehr als nur Koffeinaufputscher. Der Kaffee mit seinen vielfältigen Inhaltstoffen und seinen Wirkungen, steht weiterhin im Fokus der Wissenschaft, da Kaffee auch ein sehr beliebtes und sehr stark konsumiertes Getränk, weltweit ist.

Kaffee und seine ihm zugeschreibenen Eigenschaften

 

Kaffee kann Frauen vor Brustkrebs schützen 

Einer schwedischen Studie am Karolinska Institut in Stockholm zufolge, schütze regelmäßiger Kaffeekonsum, Frauen nach den Wechseljahren,  vor Östrogen-Rezeptor-negativem Brustkrebs (Mammakarzinom).  Ergebnisse am  Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg würden in die gleiche Richtung zeigen, wie die Studienergebnisse über Kaffee trinkende postmenopausale Frauen (Frauen nach den Wechseljahren) am Karolinska Institut in Stockholm (http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45801/http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45801/).

Kaffee kann Frauen vor Schlaganfall schützen

Laut einer schwedischen Studie, sinke bei  Frauen, die mehr als eine Tasse Kaffee pro Tag trinken, das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, deutlich. Verglichen wurden Frauen, die weniger als eine Tasse Kaffee pro Tag trinken würden, mit Frauen, die ein- bis zwei Tassen pro Tag, bis mehr als fünf Tassen Kaffee pro Tag trinken würden (MMW, Fortschritte der  Medizin 2011, 153 (13):6)).

 

Kaffeekonsum senkt bei Männern Prostata-Krebs

(http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45903/http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45903/http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45903/http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45903/)

Männer die regelmäßig eine bestimmte Menge Kaffee trinken würden, seien seltener von einer Krebserkrankung der Prostata betroffen, so eine prospektive Studie im Journal of the National Cancer Institute (2011; doi: 10.1093/jnci/djr151). Der Kaffee der aus der Kaffeefrucht gewonnen werde, habe sehr viele Inhaltsstoffe, deren Wirkung man aber nicht kenne. Aber auch schon früher Studien würden darauf hinweisen, dass Kaffee protektive Effekte auf den Körper ausüben könne. Demnach könne der Kaffeekonsum bisher in einen Zusammenhang, mit bei Kaffeetrinkern seltener auftretenden Erkrankungen wie, Altersdiabetes (s. Typ2-Diabets-ProtektionTyp2-Diabets-Protektion), Parkinson und Alzheimer (s. Parkinson-AlzheimerprotektionParkinson-Alzheimerprotektion), Leberkrebs- und Zirrhose und Gallensteinleiden (s. LeberprotektionLeberprotektion), Brustkrebs bei Frauen (s. MammaprotektionMammaprotektion), gebracht werden, so Kathryn Wilson von der Harvard School of Public Health in Boston.
Obwohl kaffeetrinkende Männer weniger Sport treiben und oft rauchen würden, würden die Männer, die regelmäßig mehr Kaffee trinken würden, seltener an Prostatakrebs erkranken. Durchschnittlich würden die befragten Männer 1,9 Tassen Kaffee pro Tag trinken. Männer, die bis zu 6 Tassen Kaffee täglich trinken würden, seien bis zu 18 Prozent seltener an Prostatakrebs erkrankt als der Durchschnitt. Außerdem schütze der Kaffeekonsum die Männer, die 6 Tassen Kaffee täglich trinken würden, vor schlimmen Verläufen des Prostatakrebses. Tödliche Verläufe seien bei den Kaffeevieltrinkern, in 60 Prozent seltener aufgetreten, als im Vergleich mit den Durchschnittkaffeetrinern. Diese Schutzwirkung bei den Kaffeevieltrinkern, könne nicht alleine auf den Koffeingehalt zurückgeführt werden und müsse bei den vielen sonstigen Inhaltsstoffen des Kaffee´s gesehen werden. Wilson rechne bei einem Kaffeekonsum von 6 Tassen pro Tag, mit einem deutlich geringeren Auftreten des Prostatakrebses und mit weniger tödlichen Verläufen, bei Männern.

Bei Kaffeetrinkern seltener auftretende Erkrankungen:

Altersdiabetes (s. Typ2-Diabets-ProtektionTyp2-Diabets-Protektion),
Parkinson (s. ParkinsonprotektionParkinsonprotektion),
Alzheimer (s. AlzheimerprotektionAlzheimerprotektion),
Leberkrebs- und Zirrhose und Gallensteinleiden (s. LeberprotektionLeberprotektion),
Brustkrebs bei Frauen (s. MammaprotektionMammaprotektion),
Herzrhytmusstörungen (MMW,  09-03-2010; s.  Rhytmusprotektion),
Prostatakrebs (s.o.),
Schlaganfall (s.o.).


 

Bild: © knipseline/PIXELIO´www.pixelio.de




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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Juni 2011 um 22:12 Uhr
 



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