 Das Risiko für Frauen an Brustkrebs zu erkranken steige in der zweiten Lebenshälfte an. Viele Faktoren spielten für eine Entstehung der Erkrankung eine Rolle. Die Frauen könnten ihr Leben und das Risiko an Brustkrebs zu erkranken aktiv beeinflussen. Ca. 30 % der Erkrankungen an Brustkrebs, könnten durch Lebensstiländerungen vermie den wer den. Zur Lebensstiländerung gehören u.a. zunächst einmal sich bewusst wer den über das eigene Leben, das Ich, wer bin ich und was will ich, was kann ich und was will ich können. Dann können weniger oder tiefer greifende Veränderungen im Leben und Lebensumfeld anstehen. Diese persönliche Veränderungen, kombiniert mit Aktivität, Sport, Verzicht auf schädigende Drogen und eine adäquate Ernährung, können völlig neue Perspektiven im weiteren Leben eröffnen. Sport und Lebensstiländerung könne 30 % der Brustkrebserkrankungen vermeiden...Ca. 12,8 % der Brustkrebsfälle nach den Wechseljahren, seien durch Aktivität und Sport vermeidbar, so eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Frauen könnten ihr Risiko in der zweiten Lebenshälfte an Brustkrebs zu erkranken in hohem Maße beeinflussen, in dem sie sich mehr bewegten, aktiver seien und Sport treiben würden. Die Ergebnisse der Studie seien ein Aufruf für die Frauen zur Aktivität und Ändrung des Lebensstils überhaupt. Mit mehr Aktivität und Sport, würden die Frauen einen großen Beitrag zur Prävention leisten. Außerdem werde der Ruf nach Prävention in jeglicher Hinsicht in Hinblick auf Erkrankungen verschiedener Art, immmer lauter. Eine adäquate und ausgewogene Ernährung, neben ausreichender Bewegung und Sport, sowie die Forderung nach Rauchverzicht, spielten die Hauptrollen in der Prävention. Eine weitere große Rolle bei der Entstehung von Brustkrebs nach den Wechseljahren, spiele der Alkoholkonsum, Übergewicht und die Einnahme von Hormonersatzpräparaten. Auf eine Hormonersatztherapie solle wo es gehe verzichtet werden, so die Forscher des DKFZ. Beim Alkoholkonsum und dem Übergewicht, seien die Frauen wiederum selbst in die Verantworung gerufen, ihren Beitrag zu leisten. Schließlich sei ein Umdenken und ein Einüben eines neuen Verhaltens, im eigenen Interesse und für eine lebenswertere Zukunft.
Kaffee kann vor Brustkrebs schützen
Einer schwedischen Studie am Karolinska Institut in Stockholm zufolge, schütze regelmäßiger Kaffeekonsum, Frauen nach den Wechseljahren, vor Östrogen-Rezeptor-negativem Brustkrebs (Mammakarzinom). Ergebnisse am Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg würden in die gleiche Richtung zeigen, wie die Studienergebnisse über Kaffee trinkende postmenopausale Frauen (Frauen nach den Wechseljahren) am Karolinska Institut in Stockholm (http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45801/).
Kaffee kann Frauen vor Schlafanfall schützen
Laut einer schwedischen Studie, sinke bei Frauen, die mehr als eine Tasse Kaffee pro Tag trinken, das Risiko einen Schlafanfall zu erleiden, deutlich. Verglichen wurden Frauen, die weniger als eine Tasse Kaffee pro Tag trinken würden, mit Frauen, die ein- bis zwei Tassen pro Tag, bis mehr als fünf Tassen Kaffee pro Tag trinken würden (MMW, Fortschritte der Medizin 2011, 153 (13):6)).
Quelle: ärzteblatt.de 2011-01-18 Bild: ©Harry-Hautumm/PIXELIO´www.pixelio.de
Danke für das Lesen dieses Beitrags. Wir würden uns besonders freuen, wenn sie zu unseren Followern auf Twitter stoßen würden oder ein Kommentar hinterlassen. |