
Bis vor nicht all zu langer Zeit, war man in Fachkreisen der Meinung, dass
Krafttraining bei Frauen nach einer
Brustkrebstherapie, ein Armlyphödem häufiger hervorrufen könnte. Das
Armlymphödem ist eine häufige Begleiterkrankung nach einer
Brustkrebstherapie. Rund 17 Prozent der Frauen nach einer
Brustkrebstherapie, sind nach aktuellen Angaben, von einem
Armlymphödem betroffen.
Nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie mit Frauen nach
Brustkrebstherapie zufolge, ist bei den Frauen die
Krafttraining absolvierten, das Armlymphöden sogar seltener aufgetreten (11 Prozent), als bei Frauen, die kein
Krafttraining absolvierten (17 Prozent).
Frauenärzte und Forscher fordern
Frauen mit Brutkrebs zur
sportlichen
Aktivität, speziell mit moderatem
Krafttraining, auf. Möglicherweise könne
Krafttraining sogar dem Auftreten des
Armlymphödem´s vorbeugen, so Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). Natürlich muss der Umfang der
sportlichen
Aktivität und des
Krafttrainings, immmer individuell und von jedem Einzelfall abhängig, gesehen und geplant werden. Hierüber muss mit dem behandelnden Frauenarzt gesprochen werden und die
sportliche Aktiviät individuell geplant werden. Insbesondere Personaltrainer, die speziell geschult sind, können eine große Stütze zu Beginn der
sportlichen
Aktivität sein, bis die Frauen eigene Erfahrungen im Umgang mit sich selbst und dem individuellen
Sport gefunden haben.
Früher hatte man Frauen nach
Brustkrebstherapie eher zu Zurückhaltung bei
körperlichen Aktivtäten geraten. Heute weisen die Ergebnisse von aktuellen Studien mit Frauen nach
Brustkrebstherapie und
sportlicher Aktiviät in eine andere Richtung. Anhand der neuen Studienergebnisse gilt es als gesichert, dass
sportliche
Aktivität bei Frauen nach
Brustkrebstherapie, die Lebensqualität erhöhen kann. Durch
Sport sei das Erschöpfungssyndrom (
Fatique) seltener zu beobachten, die Körperkraft steige an und das allgemeine Empfinden enwickele sich positiver.