Viele Wege der Trainingsgestaltung führen nach Rom |
| Geschrieben von: Dein-Gesundheitsmanager | |||
| Samstag, den 24. Oktober 2009 um 14:12 Uhr | |||
Viele Wege führen nach Rom Es gibt nicht die eine Wahrheit. Nicht den einen Weg. Nicht das einzig seligmachende Trainingskonzept. Auch wird und wurde das Rad in Bezug auf die Gestaltung des Krafttrainings nicht neu erfunden. Blickt man z. B. in die 1970er Jahre u.a. auf Arnold´s Zeiten zurück, kann man bei Studium der Trainingsgewohnheiten sehen, dass damals schon alle möglichen Trainingsvarianten trainiert wurden um erfolgreich zu sein. Auch in den Folgejahren bis heute, stellt sich immer wieder auf´s Neue die alles überdauernde Frage nach der sinnvolleren Trainingsweise. Im Blick stehen klassisches Volumentraining, mit vielen Sätzen pro Muskel und einem enormen Trainingsumfang, wie es von Arnold Schwarzenegger bevorzugt wurde oder kürzeres Training mit einem bis zwei Sätzen (bzw. auch Reduktionssätzen/Supersätzen) pro Muskel mit höchster Intensität (HIT; Hochintensitättraining), wie es u.a. von Mike Mentzer mit Aufkommen der Bodybuilding-Ära in den 1970er Jahren betrieben und zunehmend vertreten wurde. Nicht zu vergessen ist, dass Doping in den 70-Jahren von Jedem in der aufkommenden Bodybuilderszene verwendet aber tabuisiert wurde. Es gehörte einfach zum normalen (Trainings-) Leben eines Bodybuilders dazu. Es wurde nicht hinterfragt, es fanden keine Kontrollen statt und den Begriff Nebenwirkungen kannte man nicht. Man freute sich über die zur Verfügung stehenden "Stärkungsmittel" und nahm diese bedenkenlos ein. Die Leistungen und das Aussehen, das damals wie auch heute erzielt wurde und wird, muss auch vor dem Hintergrund der Anabolikaverwendung betrachtet werden, da solche Leistungen und auch die genannten Trainingsvolumina ohne Anabolika nicht zu schaffen gewesen wären bzw. zu schaffen sind. Zu den Trainingsmethoden gehörten v.a. Progressives Muskel-Volumentraining mit stetig steigender Intensität (s. Arnold´s Bodybuilding für Männer) zum klassischen Muskelaufbau, mit Trainingseinheiten von mehreren bzw. vielen Sätzen (6-12-(20)) und ~8-10 Wiederholungen pro Muskel (klassisches Mehrsatztraining oder Volumentraining). Dieses Training wurde von Arnold Schwarzenegger und Vielen die ihn nachahmten bevorzugt. Eine alternative Trainingsform dazu, u.a. von Mike Mentzer bevorzugt, sind hochintensive, konzentrierte Einheiten mit einem intensiven Satz pro Übung, wobei aber mehrer Übungen pro Zielmuskel traininert werden können. Grundgedanke des HIT ist die langsame, konzentrierte Ausführung (Kadenz) um eine hohe Intensität zu erreichen. Um die höchste Intensität (Ausbelastungsintensität) zu erreichen bedient sich das HIT mehrerer zusätzlicher Intensitätstechniken (s. Hochintensitätstrainings, HIT). Innerhalb der oben genannten Trainingsmethoden mit Ziel Muskelaufbau (Hypertrophie), können auch Wechsel zwischen Muskelaufbautraining und Maximalkrafttraining (schwere Einheiten mit wenigen Wiederholungen) und Kraftausdauertraining (leichte Einheiten mit vielen Wiederholungen) stattfinden. Auch gibt es viele Variationen in der Ausführungsschnelligkeit und des Ausführungsstils der Übungen. Um nun zu wissen wie man gerade trainieren und sein Training gewichten soll, kann man auch Arnold´s Instinkttraining zitieren: „lernen seinen Körper zu spüren, auf ihn zu hören und gerade so zu trainieren was der Körper im Moment gerade braucht und wie man sich mit seinem Körper gerade fühlt !“ Dann gibt´s natürlich noch Studien, welche Art von Belastung am besten sei. Letztendlich kommt es auf die Intensität an und die neuen Reize, die gesetzt werden um neues Muskelwachstum zu stimulieren. Außerdem erfahre Krafttraining in höherer Intensität, wie es beim HIT stattfinde, auch größere Bedeutung im Hinblick auf die kardiopulmonale (Herz-Kreislauf und Lunge) Fitness. Letztendlich kann (bzw. sollte es können) der jahrelang Erfahrene alle zuvor genannten Ansätze der Trainingsgestaltung und Trainingsmethoden nach eigenen Bedürfnissen planen und sich so ständig neuen Reizen aussetzen, um den größtmöglichen Trainingserfolg für sich zu verbuchen. Nur wer den Überblick über Trainingsmethoden und eine adäquate bedarfsgerechte Ernährung besitzt, kann alle Instrumente des Trainings ausschöpfen.
„Nicht reden, hanteln !“
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 02. April 2011 um 11:10 Uhr |
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