Nordic Walking - Vorteile des Nordic Walking

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Geschrieben von: Dein-Gesundheitsmanager   
Freitag, den 25. September 2009 um 09:51 Uhr

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Nordic Walking

eine  geeignete  Gesundheitssportart (hoher Energieumsatz unter Schonung der Gelenke)

Sportlich gesehen leben wir in einer Zweiklassengesellschaft. Die eine Hälfte ist gesund, schlank und sportlich aktiv, die andere Hälfte inaktiv, dick und ungesund.


Mit anderen Worten:

Ca. 50% aller Menschen seien sportlich vollkommen inaktiv ! Um dies zu verändern, müssten den Menschen Sportarten empfohlen werden, die auch einen Spaßfaktor beinhalten. In den letzten Jahren hat sich das Nordic Walking zu einer Trendsportart für den Fitness- und Gesundheitssport entwickelt, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Ursprünglich wurde das Geh- und Lauftraining mit Skilanglaufstöcken von Spitzenathleten aus den Wintersportdisziplinen (Skilanglauf, Biathlon und Nordische Kombination) während der Sommermonate betrieben, um in der schneefreien Übergangsperiode die Bewegungsmuster und die Funktionsmuskulatur zu erhalten.
Die Beliebtheit des Nordic Walking basiert auf einem sehr einfachen Bewegungsablauf unter Mobilisation eines hohen Muskelanteils im Vergleich zum Walking bzw. Jogging (siehe Gesundheitslaufen).

Durch den Einsatz der Stöcke können die Hüft-, Knie und Fußgelenke um bis zu 25% entlastet werden. Vorteilhaft ist auch das Fehlen der „Flugphase“ (im Vergleich zu Jogging). Dies bedeutet, der Fuß löst sich erst dann vom Boden, wenn der andere bereits wieder aufgesetzt ist. Dadurch wird auch die Belastung auf Knie- und Fußgelenke erheblich reduziert. Außerdem wird durch Einbeziehung des Schultergürtels ein höherer Energieumsatz erzielt. Insgesamt wird damit verhindert, dass insbesondere Übergewichtige ihre Gelenke überfordern.

Günstiger als Joggen


Das Nordic Walking komme der Alltagsmotorik sehr nahe
, da ihm ein sehr einfacher Bewegungsablauf zugrunde liege. Dennoch weise das Nordic Walking eine große Effizienz auf, da fast alle Muskelgruppen im menschlichen Körper aktiv an der Bewegung beteiligt seien. Insgesamt würden ca. 80–90% der gesamten Muskulatur mobilisiert, während beim klassischen Walking oder Jogging ohne Stockeinsatz lediglich ca. 60% aller Muskeln beansprucht würden. Die zusätzliche Stockführung führe dazu, dass die Beanspruchung an Herz-Kreislauf und Stoffwechsel im submaximalen Bereich der aerob extensiven Ausdauerbelastung liege, also ab sechs Stundenkilometern, größer ist als beim reinen Walking oder Jogging in diesem Intensitätsbereich.
Untersuchungen haben gezeigt, dass bei gleicher Geschwindigkeit bis zu 46% mehr Kalorien verbrannt werden können, als im direkten Vergleich zum Jogging oder Walking. Während beim konventionellen Walking der Energieverbrauch je nach Intensität zwischen 250 und 300 kcal/Stunde liege,  würden beim Nordic Walking 400 kcal/Stunde verbrannt.  Diese günstigere Energiebilanz konnte im Rahmen einer Studie mit einer Laufbandbelastungsuntersuchung belegt werden. Bei einer Geschwindigkeit von 5 km/Stunde ergab sich ein durchschnittlicher Energieverbrauch von 415 kcal/Stunde. Daraus wurde über die indirekte Kalorimetrie eine Fettverbrennung von durchschnittlich 153 kcal/Stunde bestimmt.

Fazit:

Aufgrund der muskulären Effizienz, der Beanspruchung des Herz- Lungensystems und der benötigten Stoffwechselleistung,  bei gleichzeitig reduzierter Gelenkbelastung eigne sich das Nordic Walking hervorragend als Präventions- und Rehabilitationssportart, und zwar für Menschen aller Altersklassen !

 








Bildquelle: © Alan Rainbow/PIXELIO www.pixelio.de
Textquelle: u.a. Deutsches Ärzteblatt, Heft 44, 30. Oktober 2009







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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Juni 2010 um 18:53 Uhr
 


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