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Stress - zunehmendem Druck im Alltag und in der Arbeitswelt, kann zum Teil durch Sport begegnet werden

Hamsterrad/im Schraubstock Bildtitel: Hamsterrad/im Schraubstock Bildurheber: dein-gesundheitsmanager.de

Jährliche Statistiken der Krankenkassen (DAK vom 2009-11-07, in RHEINPFALZ, NR. 259) belegen anhand der Fälle psychischer Erkrankungen (z.B. Depression), dass die Menschen in ihrer Arbeitswelt zunehmend unter Druck geraten. Dieses Phänomen unserer heutigen globalen, aggressiven  Wirtschaftwelt, ist von Jahr zu Jahr ausgeprägter zu beobachten. Das System des Raubtierkapitalismus mit Profit- und Machtgier als Triebfeder, bringt die Menschen die ihm ausgeliefert sind  mehr und mehr unter Druck,  der sich irgendwann wie  durch vorprogrammierte, tickende Zeitbomben entlädt. Ein Beispiel aus China zeigt was passiert, wenn Menschen den unmenschlichen Druck, sich selbst nur noch wie im Hamsterrad vorfinden, nicht mehr aushalten können. Aktuell fand eine Serie von Selbstmorden von Beschäftigten in China, bei einem  der weltweit größten Elektronikhersteller, der Firma Foxconn statt (u.a. aus AFP Meldung vom 27.05.2010).

Verteilung der Last auf mehrere Schultern

Warum wird versucht Diejenigen, die im System sind "irgendwie" bei der Stange zu halten, wo zeitgleich viele Andere außen vor sind. Das Losungswort ist "Kosten". Die Kosten vor dem Hintergrund der Globalisierung senken. Ab und fort  mit der Produktion nach Indien, lautet die  Parole. Der Soog des Kapitals, mit der Rendite als Religion zieht die Menschen in seinen Bann und mit in die Tiefe.  Immer weniger Arbeitnehmer sollen die gleiche oder sogar mehr Arbeit bewältigen. Das bringt Menschen an ihre Leistungsgrenzen oder darüber hinaus. Spannung wird aufgebaut und nicht verarbeitet, die sich dann in ferner Zukunft unkontrolliert entlädt. Wir leben in einer totalen Leistungsgesellschaft, in der Emotionen und der gesunde Menschenverstand nicht zählen und von der Obrigkeit eher als hindernd und lästig für die funktionierende Ordnung empfunden wird. Macht und Geld als eigene Bewegung, will seine  Existenz und seine Nachkommen sichern. Diese Bewegung ist das Gesetz und betimmt das Gesetz, nach dem sich alle Anderen zu richten haben. Geschichtlich betrachtet, scheint es wohl in der Natur des Menschen zu liegen, dass immer wieder Menschen versuchen, sich Macht und Reichtum durch Unterdrückung und Ausbeutung von Anderen, anzueignen. Vor diesem Hintergrund gesehen, ist die Aussage, dass der Mensch das schlimmste Raubtier auf dieser Welt sei, verständlich und glaubhaft.

Nur ist dies im Alltag nicht offensichtlich. Vielmehr werden die Zusammenhänge von Aktionen, Manipulationen, Transaktionen und Reaktionen subtil verpackt und dem "Volk" durch die Geschickelenker, sinnentfremdet und zusammenhangslos präsentiert. Es gilt, das Volk soweit wie möglich dumm zu halten, um es besser lenken und leiten zu können. Auch Angst als Instrument der Mächtigen, gehört dazu. Angst schüren und verbreiten, ist die Devise. Das Volk ablenken und beschäftigen, damit es nicht die Schachzüge der Bestimmer durchschauen kann. Das Prinzip ist wie im alten Rom: "Brot und Spiele" für das Volk. So können die Mächtigen in Ruhe ihre Kreise ziehen. Hinzu kommt, dass viele sowieso nicht merken, dass sie nur ein Bauernopfer im Spiel der Mächtigen sind und benutzt werden. Raffiniert ist zudem, wenn im großen Spiel die Bauern gegeneinander ausgespielt werden ohne es zu merken.  Wenn sozusagen das Volk sich untereinander und gegenseitig kontrolliert. Das ist so, als wenn man mit einem Profipokerspieler spielt und selbst nur Mau-Mau kann. Wer nicht in der Spur läuft, bekommt die Sanktionen des jeweiligen Systems  zu spüren. Natürlich darf man unsere entwickelte Sozialkultur nicht vergessen zu würdigen, bei all der Schelte.

Die BRD ist ein führender Sozialstaat und eine Demokratie, in der  es  sich verglichen mit anderen Ländern, zu leben lohnt.  Nur müssen wir aufpassen, dass wir die Errungenschaften der letzten Jahrzehte, für die Menschen gekämpft haben, nicht über Bord werfen bzw. uns wieder nehmen lassen. Schön wäre es gewesen, wenn die technische Entwicklung langsamer gegangen wäre. So hätte der Mensch auch mental Zeit gehabt zu reifen und sich der Entwicklung anzupassen. Das Diktat des Fortschritts im 20. Jahrhundert, hat den Menschen dazu gebracht, v.a. mental der Entwicklung hinterherzulaufen. Es wäre sinnvoll und für alle Menschen schön, wenn z.B. die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden würde. So könnten sich doch zwei Menschen einen Job teilen, der beide ernähren kann. Es muss doch nicht ein Mensch 24 Stunden am Stück arbeiten, wo zeitgleich viele andere Menschen keine Tätigkeit haben. Auch müsste die Entlohnung besser umverteilt werden. Das schöne Beispiel des Bundesligafussballprofis (mit Außnahmen), der mehrere Millionen im Jahr bekommt. Hier leistet sich die Gesellschaft "moderne Gladiatoren" zur Unterhaltung. Brot und Spiele. Manager die auch Millionen pro Jahr  bekommen, weil sie im Gegenzug tausende Stellen wegrationalisiert haben und "Kosten" gesenkt haben. Wahrscheinlich sind das nur Wunschvorstellungen. Solange es solche Beispiele gibt und diese als Vorbild für die folgenden Generationen dienen, wird das Streben nach Macht und Rendite und der Verlust des Sozialen, auf Kosten der Ausgebeuteten,  nicht aufhören. Aber vielleicht ist der Mensch von Natur aus dazu bestimmt, dass der Stärkere den Schwächeren immer unterdrückt und sich auf dessen Rücken entwickelt. Vielleicht ist es das Gebot der gnadenlosen Evolution und der soziale Gedanke, der auch in uns wohnt, hinkt von Natur aus hinterher.

Wie auch immer. Legitim ist es daher für jeden, auch einen Anspruch auf ein Stück des Lebens zu haben. Jeder auf seine Weise, mit den Mitteln die ihm gegeben sind. Jeder muss sich rüsten und stärken für die weitere Entwicklung. Hier stellen im Wettstreit der Entwicklung, Bildung und gesunde Lebensweise (Ernährung und Sport, als Art Verhaltenstherapie) einen Vorteil dar. Ausgewogene, bewußte Ernährung und gezielter Sport können helfen,  sich  den Widrigkeiten des o.g. Lebens entgegenzustemmen.

Letzte Änderung am Dienstag, 25 März 2014 15:47

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