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Licht bestimmt unser zukünftiges Leben Empfehlung

Licht bestimmt unser zukünftiges Leben Bildurheber: © Heidi-Appel/PIXELIO´www.pixelio.de
as Wechselspiel von Helligkeit und Dunkelheit bestimmt den menschichen Tagesrhytmus und nimmt Einfluss auf das Empfinden und die Fähigkeiten eines Menschen. Früher lebte der Mensch einmal im Einklang mit der Natur. Da sich der Mensch aber immer weiter  vom Rhytmus der Natur  weg bewegt, solle in Zukunft in allen Bereichen in denen Menschen aktiv sind, natürliches Licht nachgeahmt werden.
 

Nachgeahmtes natürliches Licht bestimmt unser Leben...


Lichteffekte auf den menschlichen Organismus sind ja schon seit geraumer Zeit bekannt und werden z.B. im medizinischen Bereich eingesetzt. Gerade bei Menschen, die im Winter (Dunkelheit und hoher Melatoninspiegel) unter einer jahreszeitabhängigen Depression leiden würden, werde eine Lichttherapie erfolgreich eingesetzt. Früher, als viele Menschen noch mit dem natürlichen Tag-Nacht-Rhytumus lebten und arbeiteten, bestimmte das natürliche Tageslicht die Aktivität und die Nacht war dem Schlaf vorbehalten.
Heute, in einer Welt in der rund um die Uhr Aktivität herrscht, leben die wenigsten Menschen im Rhytmus der Natur. Die äußeren Taktgeber in einer globalisierten Welt, in der niemals geruht wird, sind die Forderung nach Leistung und Gewinnoptimierung des Kapitals. So ist auch die Lichtforschung, vornehmlich die Leuchtmittelhersteller, daran interessiert, sich an dem Geschäft mit der natürlichen Beleuchtung für Jeden zu jeder Zeit, rund um den Globus zu beteiligen. Arbeiten unter natürlichen Lichtbedingungen steigere die Leistungsfähigkeit, so neue Studien. Dies könne weltweit einen riesigen neuen Absatzmarkt für Leuchtmittelhersteller eröffnen, wenn die Arbeitgeber die Arbeitsplätze der Arbeitnehmer mit einer Arbeitsplatzbeleuchtung der Zukunft austatten würden. Doch wie werden sich die Arbeitnehmer fühlen, wenn sie noch mehr leisten werden und sich damit selbst wegrationalisierten. Kritiker sprechen schon von Licht-Doping mit der Manipulation von Menschen. Die Arbeitsplätze der Zukunft  würden so aussehen, dass im Büro  (Schule, Fabrikhalle...) das Deckenlicht computergesteuert, je nach Tageszeit und Arbeitsanforderung, die Farbe und die Helligkeit wechseln werde. Arbeitnehmer könnten bei stark blauhaltigem Licht ihre Arbeit deutlich besser bewältigen. Auch die PC-Bildschirme würden verstärkt blaues Licht während den produktiven Phasen abstrahlen und gegen Ende des Arbeitstages, den blauen Lichtanteil reduzieren, um die Arbeitnehmer zu entspannen.
Im Auge in der Netzhaut, gibt es Stäbchen (Dämmerungssehen), Zapfen (Farberkennung) und Ganglienzellen, die über das Licht auf die innere Uhr einwirkten. Auf blaues Licht seien diese Ganglienzellen besonders empfindlich. Möglicherweise stamme diese Entwicklung davon ab, dass sich das Ganglienrezeptorsystem früher am bauen Himmel ausgerichtet habe.
Licht aktiviere über die Augen innerhalb von Sekunden mehrere Hirnareale, was sich im Kernspintomograf hätte nachweisen lassen. Licht unterdrücke die Ausschüttung des Hormons Melatonin, das in der Zirbeldrüse (Epiphyse) bei Dunkelheit gebildet werde und den Tag-Nacht-Rythmus bestimme.  Wer tagsüber genügend Tageslicht abbekomme, schlafe nachts besser. Hierzu reiche ein regelmäßiger Spaziergang oder eine Wanderung bei Tageslicht von ca. einer Stunde aus. Tageslicht oder das dem Tageslicht nachempfundenen Kunstlicht verbessere die kognitiven Fähigkeiten (schnellere Reaktionen, höhere Konzentrationsfähigkeit) eines Menschen, im Vergleich zu dem künstlichen Licht, der derzeit gängigen Leuchtmittel. Wie auch immer, es scheint sicher zu sein, dass es überall wo beleuchtet werde, heller werde.

 
Letzte Änderung am Sonntag, 08 September 2013 19:21

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