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Glücksgefühl und Lebenszufriedenheit unterschiedlich in den Lebensabschnitten

Glücksgefühl und Lebenszufriedenheit unterschiedlich in den Lebensabschnitten Bildurheber: © Kurt-F.-Domnik/PIXELIO´www.pixeliio.de
Jeder Mensch hat das Bedürfnis und das Recht, in seinem Leben glücklich zu sein. Alle Menschen streben danach, auf ein zufriedenes Leben zurückblicken zu können. Ein Mensch erlebt in seinem Leben unterschiedliche Phasen, die von verschiedenen Prioritäten geprägt sind. Dabei erlebt jeder Mensch Gefühle von Glück und Ungück. Einer neuen Untersuchung zu Folge, sei der junge Mensch und der Mensch  um die Achtzig, am glücklichsten. Zwischen dem dreißigsten und fünfzigsten Lebensjahr, also im mittleren Lebensabschnitt, erlebe der Mensch sich am wenigsten glücklich. Nach dem fünfzigsten Lebensjahr steige das Glücksempfinden langsam wieder an und erreiche in den achtziger Lebensjahren, wieder einen Höhepunkt.

Im mittleren Lebensabschnitt sind Menschen am wenigsten glücklich


Laut Bert van Landeghem, Wissenschaftler der Universität in Maastricht, seien junge Menschen bis zum 29. Lebensjahr glücklich mit ihrem Leben. Die jungen Erwachsenen lebten ein sorgenfreies Leben, noch fernab von Problemen eines gereifteren Lebensabschnittes. Man lebe einfach und kenne viele Ängste noch gar nicht. Zwischen dem dreißigsten und fünfzigsten Lebensjahr werde das Leben oft bestimmt von Sorgen um Familie und Karriere, mögliche Arbeitslosigkeit und Verluste an geliebten Menschen.
Sei dieser mittlere Lebensabschnitt durchschritten, komme das Glücksgefühl langsam zurück und wachse stetig an, so van Landeghem. Menschen über 50 hätten gelernt, ihr Leben zu regeln und Prioritäten in ihrem Leben zu setzen. Der größte Kampf um Schwierigkeiten und Altlasten im bisherigen Leben der über 50-Jährigen, sei gekämpft. Die Erfahrung und das Wissen der über 50-Jährigen führe dazu, mehr Gelassenheit zu entwickeln, um Dinge, die so sind wie sie sind, akzeptieren zu können und den inneren Frieden finden zu können. Man weiß zunehmend, wie man Denken und Fühlen will, so dass es einem wohl tut. Man weiß klarer was man will und wie man dort hin kommt.  
Bert van Landeghem beschreibt mit seinen Darstellungen über die Empfindungen des Lebensglückes und der Lebenszufriedenheit eine U-Kurve. Dies solle jedoch nicht bedeuten, dass ein Mensch mit achtzig Lebensjahren genau so glücklich oder glücklicher sei, wie ein Mensch mit Anfang Zwanzig. Schon gar nicht, dass ein Achtzigjähriger nicht doch gerne mit einem Zwanzigjährigen tauschen möchte. Ein älterer Mensch sei einfach anders glücklich, weil er sich mit seinem Leben arrangiert habe. Er habe alle Lebensphasen durchlebt und könne sich aufgrund der Erfahung und des Wissens nun bewusster und annehmender auf den letzten Lebensabschnitt einlassen.
Der ehemaliger Biologie-Professor Lewis Wolpert, behauptet sogar, dass Menschen mit 80 am glücklichsten seien. Natürlich müsse bedacht werden, dass das Empfinden von Glück und Zufriedenheit auch in großer Abhängigkeit von der eigenen Gesundheit, der finanziellen Absicherung und dem liebevollen Verhältnis zu einem fördernden sozialen Umfeld stehe. Dass Menschen in den achtziger Lebensjahren am glücklichsten seien, untermauere auch eine Studie der American National Academy of Sciences, mit ihren Umfrageergebnissen.



Letzte Änderung am Mittwoch, 28 August 2013 21:20

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