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Vorübergehende Stoffwechselveränderungen bei einem Trauma

Vorübergehende Stoffwechselveränderungen bei einem Trauma Bildurheber: © Lothar Wandtner/PIXELIO www.pixelio.de

Stressstoffwechsel (Postaggressionsstoffwechsel)

 

Der Körper reagiert auf Traumen, mit vorübergehenden Funktionsstörungen des Herz-Kreislaufsystems, des Energie- und Wasserhaushaltes und der Psyche. Bis die Störung vorbei ist und der Körper zum Ausgangsstoffwechsel zurückgefunden hat,  kann es je nach Schwere des Trauma´s  u.a. Wochen bis Monate, ab dem traumatischen Ereignis, dauern.


 

Körperproteinsynthese:

 

Die geschätzte tägliche Proteinsynthese (Funktions- und Strukturproteine) aller Organe (Muskel, Haut, Darm, Bindegewebe, Plasma, Viszeralorgane ….) beträgt bei einem 70 kg schweren Mann ca. 1300 g. Siehe auch wieviel Eiweis braucht ein Sportler.

 


Was passiert ?

- Erhöhter Sauerstoffverbrauch bei erhöhtem Grundumsatz (durch erhöhten Katecholaminspiegel von Adrenalin und Noradrenalin, den Insulingegenspielern)

- Herzeitvolumen steigt (HZV)

- Gluconeogenese ist gesteigert

- Lipolyse (Fettabbau) erhöht, zur Bedienung der Gluconeogenese

- Proteolyse überwiegt Proteinsynthese (Beweis durch Glutaminmessung im Muskel; sowie vermehrte Harnstoffausscheidung)

- Zunehmende Glukoseverwertungsstörung durch anfangs erniedrigten Insulinspiegel und im weiteren Verlauf verminderte Sensibilität der Insulinrezeptoren,  führt zur vermehrten Bildung von Ketonkörpern mit einer Ketoazidose

- Aldosteron und ADH-Sektretion führt zur Natrium- und Wasserretention mit Hypokaliämie und Ödembildung

- Gestörte Immunabwehr durch Verminderung von Immunglobulinen und Komplement durch Erhöhung der Katecholamine und des Kortisolspiegels

- Gerinnungsaktivierung und Thrombozytenaggregation mit thrombembolischen Komplikationen (Gefahr von Thrombosen und Embolien)







Letzte Änderung am Sonntag, 01 Dezember 2013 19:09

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