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Tribulus Terrestris

Tribulus Terrestris Bildtitel: Tribulus Terrestris Bildurheber: Forest & Kim Starr, http://www.starrenvironmental.com/

Tribulus terrestries ist als Nahrungsergänzung schon vor 1997 bekannt und im Sport, vornehmlich im Kraftsport im Einsatz. In der Wahrnehmung des Wortlautes Tribulus mit Anabolismus, anabolism, anabolus (z.B. Pseudonym in Kraftsportforen), auch als muskelaufbauend im Kraftsport interpretiert, wird Tribulus terrestris als "natürliches" Anabolikum angepriesen und eingesetzt. Tribulus terrestris ist eine Pflanze, die zur Gattung der Burzeldorne, aus der Familie der Jochblattgewächse, gehört.

Verzehrt, wird meist der oberirdische Teil der Pflanze (Früchte und Blätter). Bei den meisten Nahrungsergänzungsmittelprodukten, geht nicht hervor, um welche Teile der Planze von tribulus terrestris es sich handelt. Die Früchte enthalten Kohlenhydrate (KH), Fett, Eiweiß (Aminosäuren, AS), Asche, Resin und Tannine, sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Im Hinblick auf den täglichen Eiweißbedarf, spielt die Zufuhr von tribulus terrestris eine zu vernachlässigende Rolle. Die Saponine sind als wesentlich, mit ihrer Leitsubstanz Protodioscin, zu nennen. Saponine sind nicht einfach zu analysieren und eher schwer, nach ihrem Wirkstoffgehalt einzuorden. Alkaloide sind nach den Saponinen auch noch zu nennen. Der Alkaloidgehalt in den Pflanzen ist sehr unterschiedlich und variiert deutlich. Über Gehalte von Alkaloiden in Nahrungsergänzungsmitteln mit tribulus terrestris, liegen keinerlei Daten vor. Daneben wurden noch verschiedene Inhaltsstoffe, wie Flavonidglykoside,  Terresoxazine und das Polysaccharid Rhamnogalacturonan, aus oberirdischen Teilen der Pflanze ermittelt. Die indische Medizin, beschreibt auch die Verwendung der Wurzel von tribulus terrestris, neben den oberirdischen Teilen der Pflanze. In der traditionellen chinesischen Medizin, als auch in der indischen Medizin, wird tribulus terrestris, in einer Vielzahl von Erkrankungen bzw. Beschwerden eingesetzt. Laut WHO (Bericht 2009), existieren keinerlei Untersuchungsdaten, die Aussagen über arzneiliche Anwendungen von tribulus terrestris zulassen. Weiterhin, liegen der WHO keine Daten über Nebenwirkungen vor. Die WHO empfiehlt daher, dass tribulus terrestris nicht von Schwangeren, nicht während der Stillzeit und nicht von Kindern unter 12 Jahren eingenommen werden sollte.

Tribulus terrestris wird von Menschen in verschiedenen Kulturen, als Potenzmittel verwendet. Bei Ratten, soll eine solche Wirkung, neben einer blutdrucksenkenden Wirkung und einer Gewichtzunahme, in Studien nachgewiesen worden sein. Beim Menschen konnte allerdings in keiner Studie, eine Wirkung, weder in Hinsicht der Potenz, noch in Hinsicht auf eine erhöhte Hormonproduktion, insbesondere der Androgenproduktion (Testosteron) und der Zunahme der Muskelkraft, nachgewiesen werden (BfR, 2010). Aufgrund diskrepanter Untersuchungsmethoden, verschiedenen Pflanzenteilen und Pflanzenherkunftsgebieten, sowie Zusammensetzungen der Extraktherstellungen, ist es nicht möglich und auch nicht ethisch vertretbar, Ergebnisse aus Tierstudien, mit Daten aus Humanstudien, zu vergleichen. Außerdem leiden verschiedene Humanstudien unter Mängel in der methodischen Herangehensweise, bei der Gewinnung von Untersuchungsdaten, so dass ihre Ergebnisse, nicht als Grundlage einer Aussage herangezogen werden dürfen. Die derzeitig vorliegenden Ergebnisse aus den bisherigen Studien zu tribulus terrestris, lassen keine Empfehlung zum Verzehr der oberirdischen Pflanzenteile von tribulus terrestris zu.

Letzte Änderung am Montag, 10 März 2014 10:39

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