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Volkskrankheit Nr. 1 in der Zukunft - Depression an erster Stelle nach Erwartungen der WHO

Volkskrankheit  Nr. 1  in der Zukunft  -  Depression an erster Stelle nach Erwartungen der WHO Bildurheber: © Klaus Uwe Gerhardt/PIXELIO www.pixelio.de

In Zukunft Volkskrankheit Nr. 1 !

 
Nach Angaben der World Health Organisation (WHO) leiden derzeit ~ 5 Millionen Menschen in Deutschland an einer Depression. Tendenz steigend.  Spätestens im Jahr 2030, so die Schätzungen der WHO, werde die Depression als Volkskrankheit Nr.1, die bisher vorherrschenden Herz-Kreislauferkrankungen, ablösen (Rheinpfalz Nr. 88, Thomas Magenheim). Die Ursachen seien vielschichtig. Gestiegene Anforderungen im privaten, wie im beruflichen Bereich, vor dem Hintergrund der Globalisierung und sich erheblich verändernder Familien- und Wertestrukturen, führen oft  zu Bedingungen,  unter denen wir uns selbst wie in einem  Hamsterrad fühlen. 

Klassisch erscheine die Depression unter dem Bild von innerer Leere, Freudlosigkeit, Interessenverlust, Sinnlosigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen,  Konzentrationsstörungen, Libidoverlust, Suizidgedanken.......usw.  Frauen und Männer können sich in der Symptomausprägung aber unterscheiden. Bei Männern könne auch erhöhte Risikobereitschaft, gesteigerte Aggressivität, erhöhte Reizbarkeit, antisoziales- oder süchtiges Verhalten, ständig erhöhtes Arbeitsvolumen und vorgeschobene Geschäftigkeit auf eine Depression hinweisen. Nach Prognose der WHO, sei mit einer deutlichen Zunahme der Zahl der Erkrankten, für die nächsten Jahre zu rechnen.  Die Depression werde sich wohl zur Volkskrankheit Nr. 1 entwicklen, befürchtet die WHO. Die Depression stelle eine soziale und wirtschaftliche Zeitbombe dar. Dies gelte für die eurpäische Region, aber auf längere Sicht auch für die ganze globalisierte Welt.  U. a. seien als Ursachen zunehmende Arbeitsverdichtungen und Rationalisierungen mit hohem Stressfaktor für den Einzelnen, im Rahmen der Globalisierung zu nennen. Im Zuge dieser Veränderungen, fänden auch Veränderungen bei den Familen- und Wertestrukturen statt, die dem Leben wie es vorher bekannt gewesen sei, die Basis entziehe.  Immer mehr Menschen irrten auf der Suche nach neuen privaten und persönlichen Strukturen umher (s. Patchworkfamilie).  Da immer mehr an der Stellschraube "Kostenfaktor" gedreht werde, bleibe immer weniger Spielraum und Zeit für eine entspannte Entfaltung des menschlichen Daseins. Die zunehmende Arbeit werde wohl auch in Zukunft durch den hohen Kostendruck und die Gewinnerwartungen, auf weniger Schultern verteilt werden. Die Last die auf jedem Einzelnen ruhe werde wohl weiter ansteigen (...wenn Arbeit krank macht). Hier müsse dringed gegengesteuert werden, um ein Menschendasein mit menschlichem Gesicht zu bewahren.  Da zunehmend auch die entferntesten Ecken der Erde durch die Industrie mit ihrer Ausbeutung der Resourcen erreicht werden, sei zu befürchten, dass die westlichen Zivilisationskrankheiten nach und nach auch bis zum letzten natürlich lebenden Volk der Erde getragen werden (was ist das für eine Welt, in der wir leben ?).
Psychische Erkrankungen galten früher und zu einem großen Teil heute noch, gesellschaftlich als Tabuthema. Doch vor den ernüchternden Zahlen der Statistiken der Krankenkassen, die jährlich veröffentlicht werden,  über die stetig zunehmende Zahl der psychischen Erkrankungen in der  Bevölkerung, können die Augen weder von politischer  oder wirtschaftlicher, noch von gesellschaftlicher Seite, verschlossen bleiben. Großkonzerne, namentlich Allianz und Telekom, hätten die Zeichen der Zeit erkannt und die Realität angenommen und seien sich ihrer Schlüsselrolle, die die Arbeitgeber spielen bewusst geworden. Die Arbeitnehmer sind nun einmal das Kapital des Unternehmens und bei zunehmendem Fachkräftemangel, komme nun gezwungenermaßen ein Umdenken der Arbeitgeber ins Spiel. Die Arbeitgeber könnten durch arbeitnehmerfreundlichere Rahmenbedingungen und eine neue Wertschätzung, wesentlich zur Vorbeugung (Prävention) von psychischen Erkrankungen beitragen. Natürlich komme das Umdenken der Konzerne nicht  aus Menschlichkeit, sondern sei vielmehr den volkswirtschaftllichen Kosten, die die psychischen Erkrankungen der Arbeitneher verursachten, geschuldet.
Letzte Änderung am Dienstag, 25 März 2014 15:42

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